|
PREISTRÄGER HARFE
Anneleen LENAERTS Geboren am 26.04.1987 in Belgien
Ausbildung und Tätigkeit und Preise: Anna
Lenaerts begann im Alter von acht Jahren am Piano und mit neun Jahren die Harfe
zu spielen. Sie studierte Harfe mit Lieve Robbroeckx an der Akademie in Beringen
und besuchte die Meis-terklasse u.a. von David Watkins, Susann Mc. Donald,Isabelle
Perrin u.a. Im Alter von vierzehn Jahren spielte sie mit dem Youth Orches-ter
von Limburg. Dreimal gewann sie den ersten Preis
beim Felix Godefroid Wett-bewerb in Namur und zwar 1997, 2000 und 2003. 1999
hat sie am Lily Laskine Juniorenwettbewerb teilgenommen. Im Oktober 2000 gewann
sie den zweiten Wettbewerb der National Harp Foundation in Brüssel. Im März
2001 bekam sie das Laureat-diplom bei der Teilnahme an der jungen Talentsuche
von Radio Belgien. Im Oktober 2003 gewann sie den ersten Preis bei dem ersten
internationalen Harfenwettbewerb in Gödöllo(Ungarn).
Nina
KUPRIYANOVA Geboren am 26.06.1986 in Moskau Ausbildung,
Tätigkeit und Preise: Seit 1998 ist sie Schülerin der Zentralen
Musikschule Moskau (Vorbereitungsschule für Tschaikowski Konservatorium)
bei Frau Prof. Elene Iljinskaya (Trägerin des höchsten künstlerischen
Staatsordens).Sie nahm an Meisterkursen u.a. bei Isabelle Per-rin teil. Sie
ist Stipendiatin des Nationalen Fonds "Russische Interpre-tationskunst"
und des Internationalen Spivakov-Fonds. Sie nahm 2000 in Moskau am Internationalen
Vera-Dulovafestival teil und ist Preisträgerin der Moskauer Festspiele. Im
Jahre 2002 war sie Preisträgerin des Internationalen Vera-Dulova Harfenwettbe-werbes.
Regelmäßig tritt sie als Solistin in den großen Konzertsälen
Moskaus auf. Im April 2002 gab sie zwei Soloabende in London. Ihr Repertoire
besteht aus Solo und Kammermusik verschiedener Stile und Epochen und reicht vom
Barock bis zur Moderne. Johanna
Feodora GABLER Geboren am 30.09.1985 in Augsburg Ausbildung,
Tätigkeit und Preise: Ab dem Jahr 1996 bis 1999 hatte sie Privatunterricht
bei Frau Weichold in Augsburg danach Jungstudentin an der Hochschule für
Musik in Würzburg bei Prof. Gisele Herbert. Seit dem Wintersemester 2002/2003
ist sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater in München
bei Prof. Helga Storck Sie nahm an folgenden Wettbewerben teil: 1997 Landeswettbewerb,
1. Preis (Hafe solo) 1999 Landeswettbewerb, 1. Preis (Harfe solo) 2001
Bundeswettbewerb 1. Preis (Ensemble) 2002 Bundeswettbewerb 2. Preis (Harfe
solo) Seit dem Jahre 2001 Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung und
der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie ist weiters Mitglied des Harfenduos
"Jeanne-Andre". Julie SGARRO
Geboren am 27.08.1984 in Frankreich Ausbildung,
Tätigkeit und Preise: Ihre musikalische Ausbildung begann im Alter
von sechs Jahren mit dem Besuch des Solfège-Unterrichtes am Konservatorium
für Musik in Toulon, dem ein Jahr später der Harfenunterricht bei Vassilia
Briano folgte. Dieser Unterricht, der sie über zehn Jahre hinweg begleitete,
war prägend durch den perfektionisti-schen Arbeitsstil und eine umfassende
Beziehung zu den Künsten. Zusammen mit den beim Orchesterspiel und in
kammermusikalischen Formationen gesammelten Erfahrungen bestärkte sie die
Arbeit mit ihrer Lehrerin in der Entscheidung, die Musik zu ihrem Be-ruf zu machen.
Im Alter von 13 Jahren erhielt sie das "Diplome fin d`ètude"
sowie im folgenden Jahr die Medaillie für Harfe. Mit 15 Jahren erlangte sie
dam "Diplome d`Ètudes Musicales". Sie studiert derzeit in
der Klasse von Herrn Prof.Xavier de Maistre.
PREISTRÄGER KOMPOSITION Mag.art.Theodor
BURKALI Geb.28.09.1975 in Ungarn
Ausbildung,
Tätigkeit und Preise: Theodor Burkali erhielt seinen ersten Klavierunterricht
mit 7 Jahren. Ab 1990 studierte er am Györer Konservatorium Klarinet-te und
Komposition. 1994 setzte er sein Studium an der Musik-akademie Franz Liszt in
Budapest fort und absolvierte 1999 mit einstimmiger Auszeichnung. Ab 1997 studierte
er an der Univer-sität Mozarteum in Salzburg. Er erhielt Unterricht bei ver-schiedenen
Meisterkursen. Außerdem ist er ist Preisträger zahlreicher nationaler
und in-ternationaler Wettbewerbe. Im Jahre 2002 erhielt er den Theodor Körner
Preis für seine Komposition "ClariNova". Er wirkte als Komponist,
Solist und Kammermusiker bei verschiedenen Musikfes-tivals mit, ebenso bei verschiedenen
Fernsehproduktionen in Eu-ropa, den USA und Asien. Sein Stück TraInspOrt
wurde am 1. Jän-ner 2004 im Neujahrskonzert des Niederländischen Bläseren-sembles
im großen Saal des Concertgebouw in Amsterdam mit gro-ßem Erfolg aufgeführt.
Laurentiu GANEA Geb.6.August 1964 in Rumänien
Ausbildung und Tätigkeit: Er absolvierte
die Nationale Musikuniversität in Bukarest, Ab-teilung Komposition. Er nahm
an Kompositionskursen sowie an Kursen für computerassistierte Komposition
im In- und Ausland teil. Zwischen 1994 und 1998 war er Professor am Lehrstuhl
für klassische Gitarre sowie zwischen 1999 und 2001 am Nationalcol-lege in
Bukarest. Teilnahme an Festivals für klassische Gitarre in Schottland, Österreich,
Tschechien, Rumänien und als Solo-künstler am Festival für zeitgenössische
Kunst Acousmania 2003. Unternimmt Forschungen im Bereich der Folklore in Rumänien
und Griechenland, organisiert Workshops über rumänische Kultur und seine
eigenen Werke auf internationalen Festivals. und Er ist Leiter des internationalen
Festivals für klassische Gitarre in Bukarest seit dessen erster Ausgabe im
Jahre 1998 und bereitet im Moment den Master in Antropologie des heiliges Raum
vor.
Dubravko PALANOVIC
Geb.4.10.1977 in Zagreb
Ausbildung und
Tätigkeit: Er ist Komponist und Doppelbassist, Mitglied der Zagreber
Phil-harmoniker und des Elefantenquartetts. Er studiert Komposition an der Zagreber
Musikakademie und hat in den letzten sieben Jahren verschiedene Stücke komponiert
u.a. ein Quintett für Kammerensemble, arrangiert für ein Streichorchester,
Trio für Viola, Doppelbass und Klavier, zwei Klavierstücke und zwei
Stü-cke für Doppelbass und Quartett: Klagelied und Orma`s Tanz (1999,
vorgeführt in Pula beim internationalen Musikfestival 2000).
Mag.art.Theodor BURKALI 3. Preis "Tetraton"
Es ist ein vierstimmiges Stück, in einer einfachen ABA Form. Im ersten Teil
finden sich plötzlich aufblitzende Themen, rhythmi-sche Passagen und scherzhafte
Fragmente, energische Unisoni er-zeugen Vitalität. Im mittleren langsamen
Teil erscheinen zeit-lich zurückblickende Themen, die in einem rhythmischen
Klang-tunnel voran gehend, wieder in die Gegenwart zurückführen, in
der die energischen Unisoni und die aufblitzenden Fragmente noch einmal mit voller
Lebensfreude erklingen.
Laurentiu
GANEA 3. Preis "Säulen" Ein Mönch kam in Ekstase
und sah drei (andere) Mönche am Mee-resufer. Vom anderen Ufer kam eine Stimme,
die ihnen sagte: "Nehmt Flügel aus Feuer und kommt zu mir"
Dubravko PALANOVIC 2. Preis Music for strings and marimba Der Titel
dieser Komposition stellt die Gleichheit der Bezie-hung zwischen Streichern und
einem Marimbaphon dar, basierend auf ihrem Unterschied in der Qualität der
Farbe und des Charak-ters. Auf der einen Seite realisieren die Streicher die
räumliche Be-trachtung, das Drama und die Schwere. Der Verbindungssound und
nicht das sich Nähern des Marimbaphones als ein Soloinstrument, mit vier
thematisch eingebauten Stellen formt eine totale Qua-lität des Soundes, die
an die klassizistische Gegenwart im Spektrum der musikalischen Sprache des 20.
Jahrhunderts erin-nert. Die Transparenz der Punkte gibt der Kontinuität
der erwähnten Zwischenbeziehung von Streichern und des Marimbaphones einen
Raum von kraftvollem Ausdruck, welche in einer Art von Einfach-heit und Klarheit
des Divertimentos oder das Ende etabliert das Prinzip der kreierten Form beim
Verlauf des musikalischen Mate-rials Das Wichtige hier ist die Erkennbarkeit auf
die Annähe-rung zum Instrument, durch was die Plastik, der Bogen der Ganz-heit
und das Schwingen der Komposition realisiert die Idee der Überzeugung des
Komponisten.
DIE
JURYENTSCHEIDUNGEN Aus insgesamt 32 Einsendungen vergab die am
13.März 2004 in Wien zusammengetretene Jury für Kompositionen, bestehend
aus den Professoren Kurt Richter (Wien), Kurt Schwertsik(Wien) und Gerhard Wimberger(Salzburg)
einen Zweiten sowie zwei dritte Preise. Voraussetzung für die Teilnahme war
die Einreichung ei-ner etwa zehn- bis fünfzehnminütigen Komposition,
die auf an-spruchs- und qualitätsvolle Weise in ihrer musikalischen Cha-rakteristik
für einen größeren Hörerkreis geeignet ist. Das Stück
darf nicht vor 1995 entstanden und bisher weder verlegt noch öffentlich aufgeführt
worden sein Von der künstlerischen Leiterin des Harfenwettbewerbes,
Frau Univ. Prof. Adelheid Blovsky-Miller (Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien), wurden nachstehende Anforderungen an die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer gestellt: 1.Durchgang: Eine der vier Sonaten von John Parry, ein
virtuoses Werk nach eige-ner Wahl und ein zeitgenössisches Werk, nach 1970
komponiert, von 8 Minuten maximaler Spieldauer. 2.Durchgang: Claude Debus-sy:
Danses. Dieses Werk wurde mit Klavierbegleitung gespielt. Die Werke waren auswendig
vorzutragen, ausgenommen das zeitge-nössische Werk. Die Jury für Harfe
tagte am 13. und 14. März 2004 in Wien und bestand aus den ProfessorInnen
Daphne Boden (London) Helga Storck (München) und Xavier de Maistre (Hamburg).
Die Preisverleihung und persönliche Vorstellung der Künstler durch den
Stiftungsvorstand Dr.Ernst GROSSMANN finden im Rahmen des Konzertes statt.
PROGRAMM DES
PREISTRÄGERKONZERTES AM 18. JUNI 2004 19:30 Uhr Fanny Hensel-Mendelsson
Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst, Anton von Webern
Platz 1, 1030 Wien Begrüßung und Preisverleihung durch
den Vorstand der Stiftung, Rechtsanwalt Dr. Ernst GROSSMANN.
HARFE
Anneleen LENAERTS 3. Preis J.Charpentier La danse devant l´arche
Nina KUPRIYANOVA 3. Preis A.Baltin Ritueller Tanz Feodora
Johanna GABLER 2. Preis : W.Posse Carneval of Venic Julie SGARRO
2. Preis, Claude Debussy Danses für Harfe und Streicher PAUSE KOMPOSITION
Theodor BURKALI 3. Preis Tetraton Lautentiu
GANEA 3. Preis Säulen Dubravko
PALANOVIC 2. Preis Music for strings and marimba Es spielt
das TonkünstlerEnsemble unter der Leitung von Prof.Mag.Werner Hackl. Es hat
sich als eines der interessantesten Ensembles seiner Art einen hervorragenden
Namen geschaffen. Die Ausführenden sind Mitglieder des Tonkünstlerorchesters
NÖ. und Meisterstudenten der Wiener Musikuniversität. Neben seiner Orchester-
und Ensembletätigkeit kann jeder einzelne Künstler auch eine große
solistische Erfahrung einbringen. Besonders in der zeitgenössischen Musik
ist das Ensemble zu ei-nem Spezialisten geworden. Neben der Gestaltung von Konzerten
wird das Ensemble häufig zur Umrahmung von Festveranstaltungen eingeladen.
Pädagogisches Anliegen sind dem Klangkörper seine Konzerte für
Kinder, Schüler und Studierende. Prof.Mag.Werner
Hackl, der Leiter des Ensembles, studierte an der Hochschule für Musik
und darstellende Kunst in Wien sowie an der Pädagogischen Akademie. Er ist
Posaunist im Tonkünstler-orchester NÖ., Professor an der Universität
für Musik und darstellende Kunst Wien, Präsident der Österreichischen
Gesell-schaft für Zeitgenössische Musik, Dirigent und Leiter vieler
Konzerte, Dozent bei Seminaren und Sommerkursen. |