| LEBEN | | WERKE | PERSON |
Persönlichkeit
| | Seriös
und flexibel im Schaffen, humorvoll und kontaktfreudig in jungen Jahren.
Politisch desinteressiert, sucht er nach Realisierung seiner hohen Ideale, was
aus politischen und persönlichen Gründen misslungen ist. Seine
künstlerische Identität findet er im Kompromiss: sein Stil liegt zwischen
U-Musik und E-Musik. |
| Kunstauffassung | | Überzeugt
von der romantischen Tradition, Ablehnung der Moderne (Atonalität, Dodekaphonie)
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| Kompositionsstil | | Zuerst
traditioneller romantischer Stil, dann aus existentiellen Gründen
Hinwendung zu Jazz und U-Musik, Tanzmusik. Songs bis 1938, danach symphonische
Unterhaltungsmusik, allerdings ohne eindeutig nationale Aspekte; dadurch Verwendbarkeit
nach dem Krieg. |
Werke
| | Ab 1945 gehobene
Unterhaltungsmusik für kleine und große Besetzung."Das" große
Bühnenwerk ist seine Operette"Der Sohn des Mikado". |
Popularität
| | Vor dem Krieg,
während des Krieges und bis in die 60er Jahre einer der erfolgreichsten Komponisten
der gehobenen U-Musik. Allmählich fasziniert die junge Generation
mit neuen Ideen und einem neuen Sound das Publikum. Sein Stil wirkt nun altmodisch-konservativ.
Sein letzter Versuch der "Anpassung" zeigt sich in einem einzigen
Zwölftonwerk. |
Erfolglosigkeit
im Alter | | In
den späten 60er Jahren erhielt er kaum noch Aufträge. Krank und frustriert
verbrachte er die letzten Jahre mit seiner Gattin im Seniorenstift in Trippstadt.
Am Ende seines Lebens komponierte er nur noch leicht aufführbare Chorkompositionen
für Publikum und Musiker seiner Generation. |
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